SCHOLA CANTORUM KAROLUS MAGNUS

De Schola Cantorum Karolus Magnus aus Nimwegen ist gegrúndet in 1988.

De Schola hat die folgenden Mitglieder:

Frans de Bont, Jan Ermers, Edo Fennema, Stef Geurts, Jacques Janssen, Sjef Jongen, Koos Leemker, 

Gerard Pieters, Sander Ram, Wil Robben, Piet Ronnes, Arno Theune, Jan Timmermans, Jos Verhagen, André Weel und Peter Zandvliet.

Dirigent ist Stan Hollaardt.

Ehrenmitglieder: Pater Augustinus Hollaardt OP (†2012) und Prof. Jan Bernards (†2013)

Schirmherr: Mgr. A. H. van Luyn S. D. B., Em. Bisschof von Rotterdam.

Mitglieder der Ertrags: Toon Friederichs (†2009), Pastor Simon Evers und unsere Organist Ton Bertrand.

 

Die Schola Cantorum Karolus Magnus, gegründet 1988, ist entstanden aus einer Gruppe von Dirigenten und Sängern der Region Nijmegen (Nimwegen). Die Schola bemüht sich, die Gregorianik auf eine Weise zu pflegen, wie das auf Grund der Studien der ältesten Handschriften erforderlich ist.

Nach dem Mittelalter hat die Gregorianik eine lange Periode des Verfalls durchgemacht. In den alten Handschriften findet man über dem Text Zeichen (“Neumen”), die kaum eine melodische Bedeutung haben, wohl aber Anweisungen für den Rhythmus geben. Die Melodie wurde Hauptsächlich durch mündliche Überlieferung weitergegeben. Als man begann, die Melodie auf einem Notensystem aufzuzeichnen, wurden die Neumen vernachlässigt. Die Notenschrift, so wie man sie jetzt im Graduale Romanum antrifft – dem bei den meisten Chören gebräuchlichen Graduale – stammt vom Beginn des vorigen Jahrhunderts und wurde durch Dom Pothier und Dom Mocquereau in Solesmes (Frankreich) in Schrift gesetzt. Leider ist, u. a. auf Drängen von Papst Pius X, durch Solesmes der sogenannte Rhythmus Zweier- oder Dreiergruppen eingeführt worden, wobei in rhythmisch akzentuierten Gruppen von zwei und drei Noten gesungen wird. Dadurch sollte die Gregorianik durch Chöre und Volk leichter zu singen sein. Dieser Rhythmus weicht allerdings stark ab von dem, der in alten Zeichen angegeben wird. Außerdem ist nicht jeder mit der Aufzeichnung der melodischen Intervalle einverstanden. Vor allem denjenigen, die mit der Praxis der Gregorianik einigermaßen vertraut sind, wird der Gesang der Schola vielleicht ein wenig ungewohnt vorkommen. Der aufmerksame Hörer wird aber erfahren, dass der Gesang, gegründet auf die ursprüngliche rhythmische Bedeutung der Handschriften, sehr viel an Helligkeit und Aussagekraft gewonnen hat.

Bei der Gregorianik geht es namentlich in erster Linie um die Klangwerdung von Texten, die meistens der Heiligen Schrift entlehnt sind.

Bei ihren Auftritten beschränkt die Schola sich nicht nur auf den liturgischen Rahmen, sondern pflegt auch die Konzertform. Auf solche Weise tritt sie auf in Kirchen und Klöster, in Theater und Konzertsaal.

Auftritte fanden statt im In- und Ausland: Deutschland, (Kleve 1995, 1996 und 2014; Kevelaer 1998, Aachen 1998, 2002, Kloster Graefenthal 2014,2015 2016), Belgien (Watou 1994), Frankreich, (Dijon 2008, Flavigny sur Ozerain 1994, 1999, 2008 und 2009; St. Riquier 1998) und Italien (Rome 2002, Florence 2005, Ravenna 2005, Verona 2005).

 

ZURÜCK